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Die begnadete chilenische Erzählerin Isabel Allende hat sich dem Mann mit der schwarzen Maske, dem eleganten Umhang und der umwerfenden Fechtkunst angenommen. Wer war Zorro wirklich?
Ein wenig hat man beim Lesen den Eindruck, dass Isabel Allende dem Charme dieses gut aussehenden jungen Kämpfers erlegen ist, denn sie beschreibt mit wahrer Hingabe und einem sinnlichen Rausch der Farben und Gerüche seine abenteuerliche Geschichte. |
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Homer beschäftigen Probleme wie beispielsweise: "Ist das Leben der kürzeste Weg zwischen Geburt und Tod?"
Als Fausto ihm rät, während direkt vor ihren Augen eine Sternschnuppe vom Himmel fällt, sich schnell etwas zu wünschen, zögert Homer keinen Augenblick: "Ich wünsche mir ein Schicksal. Ich wünsche mir, eine Geschichte zu erleben, die aus meinem Leben ein Schicksal macht." |
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Schauplatz der Handlung ist das Abwasser-Kanalsystem Londons im 19. Jahrhundert - eine Kloake.
"Der Vermesser" ist ein glänzender, historischer Kriminalroman. |
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Alix hat während der Feiertage genug Zeit, um sich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen. Ihre Mutter Helena starb bei einem Autounfall, als sie selbst noch sehr jung war, und sie kann sich kaum noch an sie erinnern. Was war sie für eine Frau? Und was hat sie, kurz vor ihrem Tod, mit ihrer ältestes Tochter Isabel in Amerika zu tun gehabt?
Eingefleischte Pilcher-Fans kommen vermutlich auf ihre Kosten. |
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Frank Lipowitz schuf in seinem Leben ein gewaltiges Medienimperium und verdiente eine Menge Geld mit allen möglichen Revolverblättern und Fernseh - Soaps.
Am Ende seines Lebens wird Lipowitz aber zum "quälenden Mäzen" - zum Leidwesen des erfolgreichsten Schauspielernachwuchs Vincent. |
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Elke Heidenreich ist eine Meisterin der kurzen Form und auch in ihrer neuen Erzählung sind stark autobiografische Elemente enthalten.
Ausgerechnet die Mutter, die außer einem knappen "Na also, es geht doch!" noch nie ein anerkennendes Wort für Nina übrig hatte, macht den Vorschlag, dass sie ihre Tochter für einige Tage nach Mailand begleitet. Zusammen verreist waren die beiden ungleichen Frauen noch nie. Ob das gut geht? Besser als erwartet. |
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"Ihr werdet erwachsen, und bevor ihr alt werdet, noch bevor ihr überhaupt in die mittleren Jahre kommt, werdet ihr nach und nach eure lebenswichtigen Organe spenden. Dafür wurdet ihr geschaffen, ihr alle."
Ein Buch, das den Leser anregt, Strukturen zu überdenken und hinterher jede Menge Diskussionsstoff bietet. Ganz sicher ein Roman, der nicht so schnell in Vergessenheit gerät. |
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Von professionellen Lesern wie Elke Heidenreich hat der junge deutsche Autor Daniel Kehlmann (geb. 1975 in München) für seinen Roman "Die Vermessung der Welt" bereits höchstes Lob eingeheimst. Marcel Reich-Ranicki meint: "Ich empfehle Daniel Kehlmann unbedingt. Intelligenz, Beobachtungsgabe und fabelhafte Dialoge."
Kehlmanns Hauptpersonen sind zwei absolut schräge Charaktere - da ist einerseits die gesellschaftsfeindliche schwarze Seele des Mathematikers Gauß und andererseits der Weltenabenteurer Alexander von Humbold - man hätte sie gerne kennengelernt, aber nicht persönlich. ;-))) |
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Die Beziehung zu seiner Freundin Clara steckt ein wenig in der Krise und so kommt Hector der Auftrag von Claras Chef Gunther gar nicht so ungelegen, den bekannten Professor Cormoran ausfindig zu machen, der sich mit der Frage beschäftigt, wie man der Liebe Kontinuität verleihen könnte. Allerdings fehlt seit einiger Zeit jede Spur von ihm. Die letzten Nachrichten von ihm stammen aus dem asiatischen Raum.
Von philosophischem Tiefgang kann hier nicht die Rede sein und literarisch macht das Bändchen auch nicht viel her.
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"Beim Leben meiner Schwester" ist ein Buch, das unter die Haut geht. Aus wechselnden Perspektiven der betroffenen Personen erzählt die amerikanische Autorin Jodi Picoult die Geschichte einer Familie, die von der Krankheit der Tochter geprägt ist und von dieser fast auseinander gerissen wird.
Die dreizehn Jahre alte Anna hat einen ungewöhnlichen Wunsch: Sie möchte bei Gericht gegenüber ihren Eltern Klage einreichen, dass sie in Zukunft nicht mehr dazu gezwungen werden kann, für ihre ältere Schwester als Organspenderin zu fungieren. |
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Als der junge irische Wetterbeobachter von Bord des Schiffes geht, um für einige Monate auf der einsamen Insel in der Antarktis seine Arbeit zu verrichten, spürt er vom ersten Moment, dass der Leuchtturmwärter, den er als einzigen Bewohner antrifft, höchst eigenartig ist.
Ein Roman, der die Lust am Abenteuer schürt. Lesern, die Spaß an Sätzen mit Widerhaken haben, erzählerische Kapriolen genießen, denen bietet er Unterhaltung pur. |
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Als im Jahre 1849 Henry Cole im königlichen Palais erstmals seine Idee einer "exposition universelle" erläutert, erntet er bei den Vertretern von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eher Skepsis. Will man sich wirklich Ausländer mit ihren Produkten ins Land holen? Womöglich werden diese Epidemien einschleppen, die Lebensmittel könnten nicht reichen und wenn dann auch noch Revolutionäre vom Kontinent kommen?
Wie Praxton in eine spannende Romanhandlung die Verlogenheit des Viktorianismus einbindet, die sozialen Spannungen beschreibt und alle Fäden um das Ereignis "Weltausstellung" gruppiert, das ist einfach klasse.
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Reinmar von Bielau, den seine Freunde Reynevan nennen, ist von der bezaubernden Adele von Sterz sehr angetan. Allerdings werden die beiden bei ihrem leidenschaftlichen Schäferstündchen gestört - das ist zwar ärgerlich, doch leider ist Adele verheiratet und die Brüder ihres Mannes haben kein Verständnis für ihr Verhältnis mit Reynevan.
"Narrenturm" beschreibt nicht nur sehr kenntnisreich die Geschichte des 15. Jahrhunderts in Polen, Böhmen und Mähren, es ist zugleich auch ein Schelmenroman, mit derbem Witz, der nicht an deftigen Szenen spart. Die fantastischen Elemente ergänzen die Romanhandlung wunderbar. |
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Jeweils an ihrem sechzehnten Geburtstag packen Kinder einfach ihren Rucksack und verschwinden. Kommentarlos schicken die verschwundenen
Jugendlichen ihre Handys zurück und sind auch mit modernster GPS-Technik nicht mehr zu orten. Bald schon spricht man vom
"Heuser-Phänomen", benannt nach Mark Heuser, der als Erster nicht mehr aufgetaucht war.
Womit haben sich die halbwüchsigen Sprösslinge den lieben langen Tag beschäftigt, wenn sie sich in ihre Zimmer zurückziehen?
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Wer sich gerne wieder einmal köstlich mit einem Roman amüsieren möchte - bitte zugreifen.
Diesen Chaoten Antonio muss man einfach gernhaben und in das Leserherz schließen. Jan Weiler beschreibt die kleinen Macken und Eigenheiten witzig und liebevoll |
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