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... Belletristik im Frühjahr/Sommer 2005 ... | ||||
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Witzig, frech und voller Sarkasmus hangelt sich Rosie durch die Fallstricke ihres Lebens - und die sind nicht zu knapp verteilt. Ob sich die beiden "Königskinder" noch bekommen werden? |
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"Es ist eine Stadt wie jede andere". Der Streit entzündet sich, wie so oft, an der Schönheit einer Frau. Schon als kleines Mädchen bezaubert Philotei ihre Umgebung mit ihrem Liebreiz und Ibrahim, ihr Freund seit Kindertagen, begleitet sie auf Schritt und Tritt, doch die Liebe der beiden entzweit das ganze Dorf. |
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"Der Zahir" ist ein in vielen Teilen autobiografischer Roman und die spirituellen Ausflüge Coelhos sind sicher nicht der Geschmack eines jeden Lesers. Doch seine Ausführungen zum Wesen der Liebe als eine Form der Energie, sind durchaus lesenswert. |
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Per Olov Enquist macht es seinen Lesern nicht leicht und lässt sie einen simplen historischen Roman konsumieren. Nein, er schwelgt in Assoziationen, Bezügen und um in den vollen Genuss seiner Anspielungen zu kommen, lohnt eine zweite Lektüre. |
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Margaret Forster, die nach "Ich glaube, ich fahre in die Highlands", "Christabel" oder "Nichts wird mehr sein, wie es war" ihr Faible für das alltägliche Leben von Frauen unter Beweis gestellt hat, beschreibt mit Millicent wieder einen starken Frauencharakter. |
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Interessant sind Jans und Angelikas Gespräche. Sie unternehmen Ausflüge in die Philosophie, Religion, und versuchen sich hierüber ihre unterschiedlichen Weltbilder zu erklären. |
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Ein Roman, der unsere gesellschaftliche Realität in Form der Patchwork - Familie ganz gut widerspiegelt. |
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Philibert, Franck, Camille und Paulette sind Menschen, die es nicht einfach haben. Sie sind in ihren Gefühlen verletzt, sind unsicher und finden sich in der Gesellschaft nur schwer zurecht. |
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Hari Kunzru, geboren 1966, lebt heute in London und als Sohn einer Engländerin und eines Inders beschreibt er den Spagat Arjuns zwischen Ost und West aus eigener Erfahrung. |
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Der französische Besteller-Autor Levy, beschreibt in seinem Roman "Bis ich dich wiedersehe" eine Liebe, die sich über alle zeitliche Grenzen hinwegsetzt. Ein reizvoller Gedanke, doch seine Hauptfiguren sind blass geraten und wirken hölzern. Auch der Plot wurde etwas grob zusammengeschustert. Schade |
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Mit einem ganzen Bündel an traurigen Ereignissen und amüsanten Anekdoten plaudert Eva über ihre Familie und unterhält mit einer guten Portion Wiener Schmäh. |
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Für die historischen Details und die atmosphärische Stimmung nimmt sich Anchee Min viel Zeit. Sehr anschaulich schildert sie die das alltägliche Leben am Hof, die prächtigen Kleider, das Zeremoniell und die strengen Regeln. Ein historischer Roman, der das Leben in der Verbotenen Stadt im 19. Jahrhundert mit allen Glanz- und Schattenseiten beleuchtet. |
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Rafik Schami besitzt den Erzähleratem und auch das Talent der orientalischen Geschichtenerzähler. Über drei Generationen schwelgt er in den grandiosen Abenteuern von Liebe, Hass und Tod seiner Figuren. |
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"Verlockung" ist ein großartiger Roman, ein riesiges gesellschaftliches Panorama, erzählt in einer Vielzahl von Lebensgeschichten der kleinen Leute, der den Leser völlig gefangen nimmt. Eine Entdeckung! |
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Am Ende wagt sie, ohne jemandem einen Brief oder eine Notiz zu hinterlassen, den Sprung ins Ungewisse. Mit zweiunddreißig Jahren, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, lässt sie alles aus ihrem früheren Leben zurück und fängt noch einmal von vorne an. "Danach hat sie ihr ganzes Leben gesucht, nach diesem Gefühl schierer Freude." |
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© Manuela Haselberger