Nikolaus Heidelbach - Die dreizehnte Fee (Buchtipp/Rezension/lesen)
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  Lesealter: 5 Jahre  



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Dornröschen
Nikolaus Heidelbach - Die dreizehnte Fee

s ist bekannt, wenn Nikolaus Heidelbach zu Stift und Farben greift, dann entstehen sehr ungewöhnliche Bilder. In seinem Bilderbuch "Die dreizehnte Fee" steht das Märchen "Dornröschen" im Mittelpunkt.

Die Lehrerin, Frau Kleve, ist ganz überrascht, welche Fragen den Kindern ihrer ersten Klasse dazu einfallen. "Kann es sein, dass in einem Schloss nur zwölf Teller vorhanden sind?" Und die Existenz von Feen, an dreizehn glauben sie schon gar nicht, zweifeln alle einmal grundsätzlich an.


Doch am nächsten Morgen sind die Kinder in heller Aufregung: sie berichten von außergewöhnlichen Träumen. Sie alle haben nämlich von Feen geträumt. Und jetzt ist Nikolaus Heidelbach in seinem Element. Seine Fantasie kennt keine Grenzen: da kommen unglaublich dicke Feen vor, manche angeln oder zaubern sogar.

Die Mischung dieses neuen Bilderbuchs, das unter den vielen erwachsenen Heidelbach - Liebhabern garantiert ein Sammlerstück wird, ist jedenfalls gelungen, doch auch und gerade mit Kindern lässt sich herrlich über "Dornröschen" philosophieren. Da dürfen die Einfälle ruhig einmal Purzelbäume schlagen. Mit Sicherheit aber träumt jeder seine eigene Fee. Da hilft nur, mindestens eine Nacht darüber schlafen. Dann wird man ja sehen und kann vergleichen. © manuela haselberger
    Lesealter ab 5 Jahren


Nikolaus Heidelbach - Die dreizehnte Fee

© 2002, Weinheim, Beltz und Gelberg Verlag, 32 S., 12.90 (HC)







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Frau Kleve hat den Kindern der Klasse 1b Dornröschen vorgelesen. Die meisten Kinder finden das Märchen gut.
Bruno Maar kann aber nicht glauben, dass es in einem Königspalast nur zwölf goldene Teller geben soll.
Dagegen meint Jochen Geber, zwölf Feen wären etwas viel für ein einziges Kind. Herbert Nuss findet blöd, dass die Eltern ausgerechnet am Geburtstag weg müssen, wo sie doch gewarnt sind.
»Und zum Einschlafen sind sie pünktlich wieder da« , sagt Konrad Becker. Rosel Zint meint aber, dass die Eltern genau deshalb weggefahren wären, weil sie eben mal länger schlafen wollten.
»Deine vielleicht«, sagt Lina Quante, »aber Könige doch nicht.« Elsbeth Ringler meint, kein Mensch könnte hundert Jahre schlafen. »Und Feen gibt's sowieso nicht«, sagt Edgar Wüstenhagen.

Frau Kleve staunt, was den Kindern zu dem Märchen alles einfällt.

Am nächsten Morgen kommen einige Kinder todmüde, aber sehr aufgeregt in die Schule. Frau Kleve kann keinen Unterricht machen, weil alle gleichzeitig etwas Wichtiges sagen wollen.
»Also gut, einer nach dem andern«, sagt Frau Kleve. »Günther fängt an!«
Günther Klos erzählt, ihm wäre im Traum eine Frau erschienen und es wäre sicher eine Fee gewesen, die hätte ihn verwünscht und in eine Wachtel verwandelt, aber noch schlimmer wäre gewesen, dass die Wachtel ein Mädchen war und so aussah wie Elsbeth Ringler! Schreiend wäre er aufgewacht und hätte die ganze Nacht nicht mehr geschlafen.

Lesezitate nach Nikolaus Heidelbach - Die dreizehnte Fee










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Titel von
Nikolaus Heidelbach
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Quelle: http://www.bookinist.de